Grosser Preis von Brasilien
  
 
  Sao Paulo, Autodromo José Carlos Pace
  04. - 06. April 2003
Freies Training    Freitag:  11:00 - 12:00
    Samstag:  09:00 - 09:45
      10:15 - 11:00
Qualifikationstraining I    Freitag:  13:00 - 14:00
Qualifikationstraining    Samstag:  13:00 - 14:00
Warm up    Sonntag:  09:30 - 10:00
Rennen    Sonntag:  14:00 (Ortszeit)
Länge  4,309 km
Runden  71
Distanz  305,939 km
Streckendebüt  1973 mit einer Länge von 7,960 km
Schnellste gefahrene Runde 
Rennen Saison 2000
1:14.755
Michael Schumacher
Ferrari
Qualifikation Saison 2002
1:13.114
Juan Pablo Montoya
Williams BMW
Das kürzeste Rennen 
1h31:35.271
Michael Schumacher
Ferrari
Saison 2000
Vorjahres-Podest 
1. Michael Schumacher
Ferrari
2. Ralf Schumacher
Williams BMW
3. David Coulthard
McLaren Mercedes
Vorjahres-Pole  Juan Pablo Montoya
Williams BMW
1:13.114
 
Mit Interlagos kommt die Formel 1 zur dritt kürzesten Strecke im Kalender, ausserdem ist sie, im Vergleich zu den anderen, eine der langsamsten wenn man die Durchschnittsgeschwindigkeiten vergleicht. Eine grundlegende Änderung erfuhr der Kurs 1990, damals wurde die Streckenlänge von ursprünglich 7,874 auf 4,325 km gekürzt. Nach einer kleineren Änderung an der Boxenausfahrt 1997 verkürzte sich die Rundendistanz auf den heutigen Wert von 4,309 km.

Der Kurs ist für die Fahrer und Autos gleichermassen anspruchsvoll, einerseits fordert sie die Fitness der Fahrer bis auf`s letzte, andererseits ist die Strecke wie auch Barcelona sehr hart zu den Reifen. Interlagos ist eine unübliche Strecke, da die Fahrer gegen den Uhrzeigersinn um den Kurs fahren, wie auch in Imola oder Kyalami. Folglich sind die meisten Kurven Linkskurven, was den Fahrern ziemlich zu schaffen machen kann, da bei den Fahrern die linke Seite der Nackenmuskulatur nicht so stark ausgebildet ist wie die rechte. Dies kommt daher, weil sowohl die anderen Rennen, als auch die Testfahrten meistens im Uhrzeigersinn stattfinden.

Die Gegend um Sao Paulo ist bekannt für ein typisch tropisches Klima, bei trockenen Bedingungen ist es normalerweise sehr heiss und staubig, ausserdem herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Regenrennen sind hier jederzeit möglich, wie dies zuletzt 1996 der Fall war.
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